Home
Ergotherapie
Therapieangebote
Tiergestützte Th.
Fotoalbum
Forceduse
Kurse
Besondere Angebote
Über mich
Links
Impressum
Sitemap

 

Sicher haben Sie sich schon gefragt, was bedeutet tiergestützte Therapie, welchen Zweck hat das und welche Vorteile sollte das bringen?

Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen einige Erklärungen dazu geben und auf die häufigsten Fragen antworten.

Ich hoffe, Sie haben viel Spaß beim Lesen. Für weitere Informationen stehe ich gern zur
Verfügung.

 

Allgemeine Inormationen zur Tiergestützten Therapie
 

Tiergestützte Therapie bedeutet, dass ein Tier zusätzlich zum Therapeuten zielgerichtet in einen therapeutischen Prozess einbezogen wird. Das Tier ist also ein weiteres Medium, um vom Therapeuten gestellte Ziele erreichen zu können. Der Therapeut muss wissen, warum und wie er das Tier am besten zum Einsatz bringt, damit gewünschte Erfolge entstehen.

Für die tiergestützte Therapie können verschiedene Tiere eingesetzt werden. Die bekanntesten sind Delfine, Pferde und Hunde, aber auch mit Katzen und Kaninchen kann man tiergestützt arbe

Ich möchte mich auf dieser Seite auf den Therapiebegleithund beziehen. Ein Hund ist als "therapeutisches Medium" sehr gut geeignet, da er ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse hat, wie wir Menschen. Der Hund ist einfühlsam, anpassungsfähig, sucht Kontakt, kann durch Mimik und Körpersprache kommunizieren, genießt gemeinsame Aktivitäten und fordert zur Kontaktaufnahme auf. Tiere fördern die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Integration.

Der Therapiebegleithund fördert mit seiner wertfreien und freundlichen Art den Menschen in physiologischer, psychischer und sozialer Hinsicht.

 

 

 

 

Therapeutische Wirkfaktoren aus der Mensch-Tier-Beziehung

1. Eisbrecher

Therapiebegleithunde fungieren sehr häufig als Brücke zwischen Therapeut und Patienten, vor allem, wenn es sich um Kinder oder alte Menschen handelt. Patienten können sich mit Tieren leichter identifizieren und so wird der Kontakt zu fremden Menschen begünstigt. Es entsteht eine Verbindung ohne Angst, die dann auf die Beziehung zum Therapeuten leicht übertragen werden kann.

Weiterhin wirken Hunde oft so auf Menschen, dass diese sich eher öffnen bzw. aus sich heraus gehen und sich somit therapeutische Erfolge schneller einstellen. Der Hund bietet ein gemeinsames Kommunikationsmittel, welches gleichzeitig als Bindeglied zwischen Therapeut und Klient dient.

2. Sozialer Katalysator

Durch Hunde kommt deutlich schneller Kontakt zu Menschen auf, da Hundeführer mit einem gutmütigen und zufriedenen Hund als sympathisch eingeschätzt werden. Tiere wirken sich förderlich auf die Entwicklung sozialer Beziehungen aus. Die Anwesenheit des Therapiebegleithundes sorgt für Gesprächsstoff und schafft die Möglichkeit zu unkomplizierter Kommunikation. Erlebnisse mit dem Tier bieten immer neue Themen für Gespräche mit Patient und Angehörigen

3. Kognitiver Katalysator

Damit ist gemeint, dass Tiere zu geistiger Aktivität anregen. Davon können besonders alte Menschen profitieren. Der Einsatz eines Therapiebegleithundes fördert die Aufmerksamkeit und regt zu neuen Aktivitäten an. Weiterhin bietet sich der Anlass über die Vergangenheit nachzudenken und die Erinnerung aufzufrischen. Weiterhin sind Tiere in der Lage, Motivationen hervorzurufen und die Bereitschaft zu fördern, Neues zu lernen.

 

Einige Beispiele für den Einsatz der Therapiebegleithunde

 

Grobmotorik:

- Bewegungsparcours mit Hund gemeinsam durchlaufen
- Apportierspiele mit Hund
- Hund zieht Rollbrett, auf dem das Kind sitzt
- Leckerli von verschiedenen Hindernissen einsammeln

Feinmotorik:

- Hund bürsten
- Leckerli mit verschieden Gegenständen (z.B. Pinzette, Essstäbchen,…) aufnehmen und dem Hund geben
- Leckerli in verschiedenen Tastsäckchen erfühlen und zuordnen
- Leckerli aus verschiedenen Behältnissen holen

 

 

Sprache und Kommunikation:

- Der Hund regt grundsätzlich zum Kommunizieren an
- Befehle erteilen
- Sortieren und Ordnen von Gegenständen - Mensch/ Hund
- Rollenspiele

Kognition:

- Aufmerksamkeitsspiele - Was hat sich am Hund verändert?
- Merkfähigkeit z.B. verstecken von Gegenständen, die der Hund sucht
- Problemlösestrategien erarbeiten (z.B. Kunststück beibringen)
- Kommandos erlernen

 

Die Seite ist noch im Aufbau, weitere Informationen folgen.

agila Ergotherapie Praxis  | mail@agila-ergotherapie.de